Seit über 25 Jahren begleite ich Tiere und ihre Menschen bei gesundheitlichen Herausforderungen. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht dabei der Blick auf das gesamte Mensch-Tier-System.
Mein Weg in die Tierheilkunde begann mit meiner eigenen Hündin Bonny. Ihre schwere Allergie führte mich dazu, mich intensiv mit naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten und den Zusammenhängen von Gesundheit und Krankheit auseinanderzusetzen. Aus dieser persönlichen Erfahrung entstand der Wunsch, nicht nur einzelne Symptome zu betrachten, sondern immer besser zu verstehen, was hinter einer Erkrankung stehen kann und was ein Organismus braucht, um wieder in seine eigene Regulation zu finden.
1998 absolvierte ich meine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der FAT in Gelsenkirchen. Seit 2006 arbeite ich mit Resonanzanalysen, um individuelle gesundheitliche Zusammenhänge bei Mensch und Tier zu betrachten. Dabei spielt auch die Ernährung als Grundlage einer stabilen Regulation für mich eine wichtige Rolle.
Mit zunehmender Erfahrung wurde mir immer deutlicher, dass Gesundheit nicht isoliert betrachtet werden kann. Neben den körperlichen Zusammenhängen rückten auch die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Tier zunehmend in meinen Fokus. Tiere leben in Beziehung und reagieren auf ihre Lebensbedingungen, ihre Umwelt und natürlich auch auf den Menschen, mit dem sie verbunden sind. Aus dieser Entwicklung heraus entstand meine heutige Resonanzarbeit, in der ich nicht nur den einzelnen Organismus, sondern auch die Wechselwirkungen und Regulationsprozesse innerhalb des Mensch-Tier-Systems betrachte.
Im Laufe meiner beruflichen Entwicklung hat sich meine Arbeit zunehmend erweitert. 2011 absolvierte ich beim BTB in Wuppertal die Ausbildung zur Entspannungspädagogin. Auch diese Perspektive hat meinen Blick auf Regulation, Wahrnehmung und die Wechselwirkungen zwischen körperlicher und innerer Anspannung weiter geprägt.
2018 ergänzte ich meine Arbeit durch die Ausbildung zur Tierosteopathin im DORN-Zentrum. Seitdem fließt auch die osteopathische Betrachtung des Körpers in meine Arbeit ein. Bewegung, Spannung, Statik und die Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu regulieren, gehören für mich zu einer ganzheitlichen Betrachtung selbstverständlich dazu.
2025 vertiefte ich mein Wissen durch die Ausbildung zur Heptopathin an der Paracelsus Akademie und damit durch die moderne Paracelsus-Medizin. Sie erweitert bis heute meinen Blick auf Konstitution, Regulation und Krankheitsdynamiken bei Mensch und Tier.
Meine Hunde waren und sind dabei wichtige Wegbegleiter. Sie haben meinen Blick für innere Ordnung, Regulation und die feinen Wechselwirkungen zwischen Körper, Verhalten und Lebensumfeld immer wieder geschärft und meinen Weg in der Tierheilkunde maßgeblich geprägt.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf chronischen Erkrankungen sowie auf der begleitenden naturheilkundlichen Unterstützung bei onkologischen Erkrankungen von Tieren. Gerade bei komplexen und länger bestehenden Erkrankungen ist es mir wichtig, den einzelnen Patienten mit seiner individuellen Konstitution und seinen eigenen Regulationsmöglichkeiten zu betrachten.
Meine Arbeit ist deshalb über die Jahre immer mehr zu einer Verbindung verschiedener Perspektiven geworden. Osteopathie und die Betrachtung von Konstitution und Regulation stehen dabei nicht nebeneinander, sondern ergänzen sich zu einem umfassenderen Verständnis von Mensch und Tier.
Fachliche Weiterbildung und persönliche Reflexion gehören für mich selbstverständlich zu einer verantwortungsvollen therapeutischen Begleitung.
Bis heute begleitet mich deshalb eine einfache, aber für meine Arbeit sehr wesentliche Überzeugung - nachhaltige Veränderung kann dort entstehen, wo wir beginnen, das Wesen von Mensch und Tier und die Zusammenhänge, in denen sie leben, wirklich zu verstehen.