Osteopathie für Hunde und Katzen
Leben ist Bewegung – dort, wo Bewegung gestört ist, verliert der Organismus seine Ordnung
Osteopathische Behandlung für Hund und Katze
Meine osteopathische Arbeit orientiert sich am gesamten Organismus des Tieres.
Im Mittelpunkt steht nicht das einzelne Symptom, sondern die Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu regulieren und neu zu ordnen.
Beweglichkeit entsteht nicht durch Korrektur, sondern durch Ordnung.
Wo Gewebe, Strukturen oder innere Abläufe diese Ordnung verloren haben, zeigt sich dies häufig in Spannungen, eingeschränkter Bewegung oder veränderter Belastung – oft auch fernab des ursprünglichen Geschehens.
In der Behandlung arbeite ich mit den Händen, ruhig und ohne festen Ablaufplan.
Ich folge dem, was sich im Gewebe zeigt, ohne etwas erzwingen zu wollen. Ziel ist es, einen Raum zu halten, in dem das Tier wieder Zugang zu seiner eigenen Regulation findet.
Die Behandlung ist schmerzfrei. Viele Hunde und Katzen entspannen sich währenddessen deutlich.
Ablauf einer Sitzung
Zu Beginn steht eine kurze Anamnese.
Anschließend erfolgt die osteopathische Arbeit am Tier in dem Maß, welches das Tier zulässt.
Es gibt keinen festen Ablauf und kein vorgegebenes Ziel.
Tempo, Tiefe und Dauer werden vom Tier bestimmt.
Eine Sitzung dauert in der Regel bis zu 45 Minuten und kann auch deutlich früher enden, wenn das Tier zeigt, dass es genug ist. Ein früher Abschluss ist kein Abbruch, sondern ein Zeichen gelungener Regulation.
Ergänzende neurale Impulsarbeit
In bestimmten Situationen ergänze ich die osteopathische Arbeit durch eine sehr feine neurale Impulssetzung.
Dabei wird über kurze, gezielte Impulse an der Peripherie z.B. an der Pfote, das Nervensystem kurz irritiert. Diese Irritation dient nicht der Reizung, sondern der Neuorientierung.
Sie kann dem Nervensystem helfen, festgehaltene Spannungsmuster loszulassen und fasziale Bewegungszusammenhänge wiederzufinden, etwa wenn natürliche Rotationen oder Bewegungsrichtungen verloren gegangen sind.
Diese Arbeit ersetzt keine osteopathische Behandlung, sondern unterstützt sie dort, wo das Gewebe selbst nicht mehr in die Bewegung zurückfindet.
Häufigkeit der Behandlungen
Wie oft eine osteopathische Begleitung sinnvoll ist, zeigt sich individuell:
- Manche Tiere benötigen nur wenige Sitzungen.
- Andere profitieren von einer regelmäßigen, begleitenden Unterstützung.
Osteopathie versteht sich nicht als schnelle Lösung, sondern als Hilfe zur Selbstregulation und zur Verbesserung der Lebensqualität – im Maß des jeweiligen Tieres.
Ein stiller Grundsatz meiner Arbeit
Ich arbeite nicht daran, etwas zu lösen.
Ich halte Raum, damit Ordnung geschehen kann.
