Betrachte die Tiere in ihrer Ganzheit, dass ist der erste Schritt zur Heilung

 

Was ist Osteopathie?

Eine osteopathische Behandlung umfasst die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit und das Zusammenspiel von Organen und Gewebe. Das Prinzip der Osteopathie ist die höchste Spannung im Körper aufzuspüren und zu lösen. Jedes Körperteil braucht Bewegungsfreiheit, damit es optimal funktionieren kann. Ein Osteopath spürt mit seinen Händen, wo diese Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Gewebespannungen und/oder Verklebungen im Bereich der Faszien oder Organe sowie Wirbelblockaden können Funktionsstörungen im gesamten Organismus auslösen. Der Körper kann diese Spannungen eine gewisse Zeit kompensieren. Wenn der Körper diese Störungen nicht mehr kompensieren kann, entstehen Beschwerden unterschiedlicher Art und Weise.  

Eine osteopathische Behandlung kann auch zur Prävention dienen, aber auch diverse Erkrankungen wie zum Beispiel Störungen des Verdauungstraktes, Immunschwächen, Bewegungseinschränkungen z.B. durch Arthrosen, Spondylosen, Cauda-Equina-Syndrom u.v.m. unterstützen oder lindern. Des weiteren findet sie auch ihren Einsatz bei Hyperaktivität oder bei allgemeiner innerer Anspannung. 

Sie kann begleitend zu jeder anderen Behandlungen, sei es konventionell oder naturheilkundlich, angewandt werden. Alle Strukturen im Körper werden als eine Einheit betrachtet und finden ganzheitliche Beachtung. Es werden nie einzelne Beschwerden oder Krankheiten behandelt, sondern immer der Patient in seiner Gesamtheit. Diese Behandlungsart ist schmerzfrei, deshalb können sich die Tiere dabei sehr gut entspannen.

 

Die Philosophie der Osteopathie

„Leben ist Bewegung. Dort, wo Bewegung gestört ist, beginnt Krankheit.“  Dr. Andrew Taylor Still


 

Wann ist eine osteopathische Behandlung zu empfehlen?

Indikationen:

 

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose, Spondylose, Cauda-Equina-Syndrom, Rückenprobleme, Verspannungen, Lahmheiten
  • Narben und Verwachsungen
  • Nachbehandlung nach Operationen
  • Überlastung und Stress
  • Angstzustände, Nervosität
  • zur Gesunderhaltung/Prävention

 

 

Wie ist der Behandlungsablauf?

 

Nach einer Anamnese erfolgt eine Untersuchung mit den Händen von einzelnen Gewebestrukturen. Danach werden Bewegungseinschränkungen (Blockaden), Spannungen, Verklebungen Schicht für Schicht gelöst.
Die Behandlungsdauer beträgt je nach Zustand des Hundes 30 bis 45 Minuten.
Jede Behandlung wird individuell auf den Hund abgestimmt

Wie häufig ist eine Behandlung nötig?

Das ist individuell verschieden, denn der eine Organismus hat eine schnelle Regulation und kommt mit 2 bis 3 Behandlungen aus und ein anderer braucht länger. Auch als Prävention bietet sich die Art der Behandlung besonders an, denn die Osteopathie kann die allgemeine Regulation des Körpers und somit die Gesunderhaltung Ihres Hundes positiv beeinflussen.

Bei alten oder chronisch-kranken Hunden wird eine Behandlung alle 6 bis 8 Wochen empfohlen. Sport- oder Arbeitshunde je nach Bedarf alle 12 Wochen und Welpen und Junghunde halbjährlich.